Newsletter Mai 2022

April 27, 2022 ManfredMohr

 Liebe Leser, liebe Freunde und Bekannte,

bald beginnt der Monat Mai, mit dem wir schöne Erinnerungen wie Frühlingserwachen, länger werdenden Tage und angenehme Spaziergänge in der grünenden Natur verbinden. Dieser wunderbare Monat hat mich zu einem Artikel für das Engelmagazin inspiriert, der den Titel trägt: „Vom Zauber des Augenblicks“. Den ganzen Artikel findet ihr hier: Zur Einstimmung in die kommende Frühlingszeit möchte ich hier gern noch ein paar Anmerkungen dazu machen.

Wenn wir ganz mit einem Augenblick verschmelzen und ihn dabei wirklich erleben, dann sind wir in diesem Moment ganz im hier und jetzt. Eckhard Tolle hat dafür den treffenden Ausdruck der Gegenwärtigkeit geprägt, wir sind ganz bei der Sache und genießen sie in vollen Zügen. Das ist aber nur die eine Seite dieses Vorgangs, denn nicht nur nehme ich den Moment voll und ganz wahr, sondern auch das Universum reagiert auf unsere Anwesenheit und spürt sozusagen, welchen Impuls wir gerade durch unsere Beobachtung des Geschehens in die Welt setzen. Bei der achtsamen Beobachtung unserer Welt pflanzen wir sozusagen einen Samen in diesen speziellen Augenblick hinein, der den Zauber, den wir gerade verspüren, auch diesem einen besonderen Moment zurückgibt und in die Zukunft hinein fortsetzt. Damit wir selbst oder auch andere Menschen diesen oder einen ähnlichen Zauber wieder erleben können.

Dieser Ansatz, wie ein Beobachter Einfluss auf das nimmt, was beobachtet wird, mutet uns vielleicht etwas spirituell an, kommt aber tatsächlich aus der Quantenphysik und geht auf den Nobelpreisträger John Wheeler zurück, der den Begriff des Beobachter-Universums überhaupt erst geprägt hat. Ich habe ja mal physikalische Chemie studiert und schon bei kleinsten Teilchen ist messbar, wie empfindlich z.B. ein Elektron reagiert, wenn es von außen untersucht und daher „beobachtet“ wird. Die Heisenbergsche Unschärferelation definiert dann auch die Erfahrung, dass bei Experimenten mit Elektronen entweder der Aufenthaltsort des betreffenden Elektrons gemessen werden kann oder aber sein Drehimpuls, entweder oder. Gleichzeitig gelingt dies jedoch nicht, so als ob der Messvorgang schon so einen großen Eingriff in dieses filigrane System bedeuten würde, dass dabei das Gleichgewicht zu sehr in Mitleidenschaft gerät. Der Beobachter stört also mit seiner Messung und nimmt Einfluss auf das ganze System.

Nach den hermetischen Prinzipien gelten die Regeln im kleinen wie im großen, so dass heute die Quantenphilosophie genau diesen Ansatz verfolgt. Es gibt ein kurzes sechsminütiges Video von Prof. Ulrich Warnke, das ich euch dazu gern empfehlen möchte. Ihr findet es hier:

Die gute Nachricht, die ich euch damit gerne geben möchte, lautet somit: Das Gute, das jeder von uns in seiner persönlichen Welt vorfinden und erleben möchte, es kann aus uns selbst entspringen. Dazu gibt es diese nette Geschichte, die zuerst von Jack Kornfield erzählt wurde, und die immer wieder wert ist, erzählt zu werden:

Ein College-Professor schickte seine Soziologiestudenten in die Slums von Baltimore, um die Zukunftsaussichten von 200 dort lebender Jugendlicher zu bewerten. Keinem dieser Jugendlichen wurde dabei eine glückliche Zukunft prophezeit. 25 Jahre später führte ein anderer Professor diese Studie fort und ließ untersuchen, was aus diesen Kindern wirklich geworden war. 180 dieser Jugendlichen wurden aufgespürt, 176 davon hatten einen ungewöhnlichen Erfolg als Anwälte, Geschäftsleute oder Ärzte vorzuweisen. Überrascht über dieses unerwartete Ergebnis, ließ der Professor jeden einzelnen dieser Männer befragen, wie sie sich diesen Erfolg erklären konnten. Jeder von ihnen antwortete: „Wir hatten eine besondere Lehrerin.“ Diese Lehrerin lebte noch, schon hochbetagt, aber noch sehr wach im Geist. Als die Studenten sie aufsuchten und nach ihrem besonderen Lehrkonzept befragten, antwortete sie mit einem Lächeln auf den Lippen: „Es ist wirklich ganz einfach. Ich liebte jeden diese Jungen!“

*Die Termine bis Juli:

Es freut mich sehr, im Mai kommen einige schöne Seminarwochenenden auf mich zu, bei denen ich mich sehr freuen würde, die eine oder den anderen von euch wieder einmal begrüßen zu können.

14.-15.5.22, Raum München, Herrsching am Ammersee, Wochenendseminar: „Den Weg des Herzens gehen“. Dieser Kurs wird auch als Teil der Ausbildung zum „Coach für positive Realitätsgestaltung“ anerkannt. Alle weiteren Infos findet ihr hier:

21.-22.5.22 Wien, Tagesseminare „Das Wunder der Selbstliebe“ und „Hooponopono – das hawaiianische Vergebungsritual“, alle Infos findet ihr jetzt bei den Sonnenscheinseminaren unter www.sonnenscheinseminare.at

28.-29.5.22 Krefeld, Wochenendseminar „Selbstliebe und Wunscherfüllung“. Dieser Kurs wird ebenfalls als Teil der Ausbildung zum „Coach für positive Realitätsgestaltung“ anerkannt. Alle Infos dazu findet ihr hier:

6.-11.6.22, Todtmoos, Ferienseminar im Seminarhaus Lichtquell: „Selbstliebe – Der Wunsch deines Herzens“. Alle weiteren Infos findet ihr beim Seminarhaus Lichtquell unter www.lichtquell.de und hier:

25.6.22, Luzern, Tagesseminar „Hooponopono – Heilung deiner Beziehungen“, alle weiteren Infos findet ihr hier:

Euch allen wünsche ich einen schönen Mai,

herzlichst euer Manfred Mohr